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M-T-S - gestern, heute, morgen

1937
Am 17. April feiert die Circusschau der Deutschlandhalle ihre Weltpremiere.  Deutschlandhallenchef Ferry Ohrtmann und Circusdirektor Lorenz Hagenbeck, der Chef des Circus Carl Hagenbeck, waren die Väter der Show.

1943
Am 16. Januar wird die Deutschlandhalle während einer M-T-S-Vorstellung durch einen Bombenangriff zerstört.

1957
Die Deutschlandhalle wird wiedereröffnet. Fortan erleben die Berliner 40 Jahre lang immer zur Weihnachtszeit eine Circusschau, die in Europa ihresgleichen sucht: Tierdressuren zunächst vom Circus Williams, viele Jahre dann vom Schweizer Nationalcircus Gebrüder Knie, Pferde vom dänischen Cirkus Benneweis und vom Circus Krone, dazu viele weltbekannte Manegenstars von Günther Gebel über Pio Nock, Direktor Gerd Siemoneit vom Circus Barum, Dompteur Hanno Coldam und andere Künstler vom DDR - Statszirkus Aeros, Busch und Berolina, Rußlands Clownlegende Oleg Popov bis hin zu Künstlern aus Fernost. Unvergessen bleiben die Auftritte von Freddy Quinn auf dem Hochseil.

1997
Mit dem Ende der 48. Ausgabe von M-T-S wird die Deutschlandhalle am 31. Dezember geschlossen. Der Versuch der Messe Berlin im Folgejahr, M-T-S auf der Bühne des ICC als Varietéschau zu präsentieren, scheitert. Die Berliner erwarten Circus mit vielen Tieren.

1999
M-T-S soll weiterleben: Unter der Leitung von Katharina und Bernhard Spindler erwacht die Show im großen Zelt auf dem Potsdamer Platz zu neuem Leben. Die Messe Berlin überträgt ihnen die Rechte und sichert damit die Zukunft dieser legendären Veranstaltungsreihe. Im Mittelpunkt der Programme stehen neben spektakulärer Artistik fortan wieder die Tiere, die nun zumeist aus dem Circus Berolina kommen.


Winterimpressionen Waltersdorf

Mario Spindler


2000
Die Show geht weiter - auf verschiedenen Plätzen in Berlin, unter anderem am Anhalter Bahnhof, auf neuen Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm und schließlich ab 2009 am Hauptbahnhof. Patrick Spindlers Tigerritt zu Elefant, die Flying Costa am Fliegenden Trapez, die Schleuderbrettartisten Cretzu, die Gebrüder Kaiser auf dem Hochseil über dem Tigerkäfig, Giovanni Spindlers Weltrekord in der Kameldressur, die mitreißende Ungarische Post und nicht zuletzt Mario Spindlers legendäre Fußballelefanten zum Auftakt des WM-Jahres 2006 zählen zu den Höhepunkten der Programme.

2012
Nicht zuletzt im Interesse einer optimalen Tierhaltung zieht M-T-S in den Süden, nach Waltersdorf, wo für die Tiere großzügige Stallgebäude (mit "Indoor-Freigehegen") zur Verfügung stehen. Und das Publikum kommt mit: M-T-S 2012 wird ein Erfolg und wird seitdem in etwas veränderter Form im Rahmen eines Weihnachtscircusses jährlich fortgesetzt.

2019
Erstmals seit über 40 Jahren gibt es M-T-S auch auf Tournee, und zwar zur Sommer-Show in Zinnowitz auf Usedom.


Foto oben:
Mario Spindler mit dem Araberhengst "Markuto" vor der  Deutschlandhalle.

Foto links:
Alois Spindler mit der großen Elefantenshow, 2006.